Wer an gemütliche Abende mit Freunden oder der Familie denkt, dem kommen meist sofort Klassiker wie Raclette oder Fondue in den Sinn. Doch es gibt eine geniale Alternative, die garantiert jedem schmeckt: der Pizzadom (oft auch Pizzarette oder Pizzaraclette genannt).
Mit diesem Mini-Pizzaofen für den Tisch holst du dir echtes Pizzeria-Feeling direkt ins Esszimmer. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Jeder belegt seine eigene Minipizza nach Herzenslust und backt sie direkt am Tisch.
Eine Auswahl der besten Pizzadom-Modelle
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Warum das Pizzaraclette der perfekte Party-Gastgeber ist
- Kein Stress in der Küche: Der Gastgeber muss nicht den halben Abend am Herd stehen. Die Vorbereitung beschränkt sich auf das Schnippeln der Zutaten.
- Kreative Freiheit: Ob klassisch Margherita, vegan oder experimentell mit Ananas und BBQ-Sauce – jeder isst genau das, worauf er Lust hat.
- Schonend für den Geldbeutel: Eine Pizzaparty ist oft deutlich günstiger als ein klassischer Raclette- oder Fondue-Abend. Zutaten wie Mehl, Tomatensauce, Salami und geriebener Käse kosten einen Bruchteil von teurem Fleisch oder speziellem Raclettekäse.
- Perfekt für Allergiker: Da jeder seine Pizza auf einer eigenen Schaufel backt, kommen Allergene oder unerwünschte Zutaten gar nicht erst miteinander in Berührung.
Was ist ein Pizzadom und wie funktioniert er?

Ein Pizzadom ist im Grunde eine Miniatur-Ausgabe eines traditionellen Steinbackofens für den Esstisch. Das Herzstück des Geräts ist eine hitzebeständige Terrakotta-Kuppel, die über einer elektrisch beheizten Bodenplatte sitzt.
Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach:
- Eine Heizspirale im Boden erhitzt die Backplatte.
- Eine zweite Heizspirale direkt unter der Terrakotta-Haube sorgt für die nötige Oberhitze.
- Die Terrakotta-Kuppel speichert die Wärme optimal und nimmt gleichzeitig überschüssige Feuchtigkeit auf.
Das Ergebnis? Ein wunderbar knuspriger Pizzateig und ein saftiger, perfekt geschmolzener Belag – und das in meist nur 5 bis 10 Minuten Backzeit. Je nach Modell bietet ein Pizzadom Platz für 4, 6 oder sogar 8 Personen.
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Woher kommt er?
Pizzadoms sind den typisch umbrischen Pizzaöfen mit kuppelförmiger Bauweise (alte Technik) nachempfunden, welche früher auf dem Land genutzt wurden – nur eben in wesentlich kleinerem Stil und mit moderner Gestaltung.
Material-Check: Steinplatte vs. Backblech
Beim Kauf eines Pizzadoms stehst du vor der Wahl zwischen zwei verschiedenen Oberflächen. Beide Varianten haben ihre klaren Vor- und Nachteile:
| Kriterium | Pizzadom mit Steinplatte | Pizzadom mit Backblech |
| Knusprigkeit | Hervorragend (wie vom Italiener, da der Stein Feuchtigkeit entzieht) | Gut, aber oft weniger kross als auf Stein |
| Aufheizzeit | Länger (ca. 20–30 Minuten) | Schnell (ca. 10–15 Minuten) |
| Reinigung | Aufwendig (nicht spülmaschinenfest, Flecken brennen leicht ein) | Einfach (meist antihaftbeschichtet, leicht abwischbar) |
| Wärmespeicherung | Sehr hoch und gleichmäßig | Kühlt schneller ab |
- Die Alternative zu Raclette und/oder Fondue, ein Spaß für die ganze Familie
- Für max. 6 Mini-Pizzen in einem Durchgang mit ca. 11cm Durchmesser (Ausstechform im Lieferumfang)
- Durch die handgemachte Terracotta Ton-Haube wird Feuchtigkeit aufgenommen und dadurch entsteht eine wunderbar knusprige Pizza
- Backt kleine und große Pizzen • Terrakotta-Haube • Schamottstein-Platte • 3 Pizzaschaufeln • Starke 1.100 Watt
- Pizzaofen samt Terrakotta-Haube mit 3 Öffnungen • Feuerfeste Schamottstein-Platte nimmt Feuchtigkeit auf: Pizzen werden so knusprig wie im Steinofen • Leistung: 1.100 W • Stromversorgung: 230 V
- Flexibel: zeitgleich 3 kleine oder 1 große Pizza backen • Backzeit: nur 5 - 7 Minuten • Nur 20 Minuten Vorheizzeit • Maße Öffnungen (B x H): 13,5 x 6,2 cm
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Die Vor- und Nachteile eines Pizzadoms im Überblick
Vorteile:

- Maximale Geselligkeit: Gemeinsames Backen und Snacken direkt am Tisch.
- Kinderleicht zu bedienen: Ideal für Kindergeburtstage und Familienfeste.
- Schnelle Backzeit: Minipizzen sind in wenigen Minuten fertig.
- Gelingsicher: Tolle Ergebnisse mit krossem Boden und saftigem Belag.
Nachteile:

- Platzbedarf: Durch die Terrakotta-Kuppel sind die Geräte recht sperrig im Küchenschrank.
- Nur für Minipizzen: Für große Familienpizzen oder das Aufbacken von Tiefkühlware ist das Gerät nicht geeignet.
Wichtiger Tipp für die erste Inbetriebnahme
Schalte den Pizzadom beim allerersten Mal für ca. eine Stunde im Freien oder auf dem Balkon im Leerlauf ein. Dadurch verfliegen produktionsbedingte Gerüche und Dämpfe, ohne dass deine Wohnung danach riecht. Beim späteren Einsatz in der Wohnung reicht normales Lüften völlig aus, da die Geruchsentwicklung vergleichbar mit Raclette ist.
Praxis-Tipps für die perfekte Pizzaparty
- Richtig vorheizen: Plane je nach Modell 10 bis 30 Minuten Vorheizzeit ein, damit der Ofen seine Höchsttemperatur erreicht.
- Teig clever vorbereiten: Nutze die meist mitgelieferte Ausstechform, um den Teig direkt in die perfekte Größe für die Pizzaschaufeln zu bringen.
- Das Schaufel-Prinzip: Belege die Minipizzas am besten direkt auf dem Pizzaschieber. Wenn du sie erst auf dem Tisch belegst, lassen sie sich danach nur schwer unbeschadet auf die Schaufel transportieren.
- Etwas Öl schadet nie: Wenn die Backplatte keine extrem gute Antihaftbeschichtung hat, reibe sie vor dem Heizen hauchdünn mit Speiseöl ein.
- Erst abkühlen lassen: Reinige das Gerät (insbesondere die Terrakotta-Haube und eventuelle Steinplatten) erst, wenn es komplett abgekühlt ist. Wasser auf einer heißen Steinplatte kann zu Rissen führen!
Kaufberatung: Darauf solltest du achten

Wenn du dir einen Pizzadom zulegen möchtest, solltest du folgende Punkte im Blick behalten:
- Personenanzahl: Überlege vorab, wie oft du Gäste erwartest. Modelle für 6 Personen bieten meist den besten Kompromiss aus Größe und Flexibilität.
- Leistung (Watt): Je höher die Leistung, desto heißer wird der Ofen und desto schneller ist die Pizza fertig. Ein guter Richtwert sind Geräte mit ausreichend Power, um klassische Küchenöfen (die selten über 250–300 °C kommen) alt aussehen zu lassen.
- Ausstattung & Funktionen: Viele Geräte besitzen aus Sicherheitsgründen keinen separaten Ein-/Ausschalter, sondern heizen, sobald der Stecker in der Steckdose steckt. Premium-Modelle verfügen über ein integriertes Thermostat, das die Temperatur hält und Energie spart.
- Reinigungskomfort: Wenn du keine Lust auf langes Schrubben nach der Party hast, wähle ein Modell mit einer antihaftbeschichteten Backplatte und einer leicht abnehmbaren Haube.
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